Volksbanken-Nightcup: Solo-Laufserie endet mit vielen Bestzeiten

VB-Nightcup 2020 nach Lauf 4-Endwertung


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Volksbanken-Nightcup: Sololäufe mit Rekorden beendet

 

Kreis Gütersloh (rob). Die Solo-Laufserie um den Volksbanken-Nightcup endete am Samstag mit vielen Bestzeiten. Bei den Männern setzte sich Tim-Niklas Schwippel (LG Braunschweig) mit Idealpunktzahl 3 durch. Bei den Frauen triumphierte Nadine Serafinowski (TSVE Bielefeld) nach ebenfalls drei Siegen mit der gleichen Platzziffer. Überraschender als diese Entscheidungen waren die phänomenalen Leistungen, die beim vierten und letzten Durchgang erzielt wurden. 

 

Die meisten Akteure absolvierten den zweiten „Zehner” schneller als den ersten vor zwei Wochen. Schwippel, im Vorjahr Fünfter der Marathon-DM, steigerte sich um fast eineinhalb Minuten auf 31:48 Minuten. Genau eine Minute packte dessen Trainingskollege Dominik Schrader (LC Blueliner) drauf. Der M40-Läufer aus Wolfenbüttel finishte überglücklich nach 32:12 Minuten. „Der letzte Lauf hat nochmal richtig Spaß gemacht“, sagte Schrader und hofft, das „nächstes Jahr hoffentlich wieder real“ gelaufen werde. Rang 3 im Klassement sicherte sich der Verler Tom Harder (SV Brackwede).

 

Harder hatte zwei Wochen zuvor den ersten 10-km-Lauf mit 32:49 Minuten gewonnen und erzielte jetzt 33:19 Minuten. Der viertplatzierte junge Vater Jan Kaschura steigerte sich um 12 Sekunden auf 33:15 Minuten. Julian Borgelt (19, DJK Gütersloh) legte im LAZ auf der Bahn 18 Sekunden zu auf 33:42 Minuten, musste damit aber Markus Scheller (31, LG Ems Warendorf) doch noch vorbeiziehen lassen auf Serienrang 5. Denn Scheller, zuvor dreimal hinter Borgelt platziert, steigerte sich beim letzten Durchgang um fast eineinhalb Minuten auf 33:15 Minuten. Die beiden Eintracht-Läufer Nils Brand (34:38) und Jens Hiermayr (34:41) folgen auf den Plätzen. Beide drehten von ihrem Bahnlauf ein kurzes Video per Drohne.

 

Auch die schnellste Frau, Nadine Serafinowski (TSVE Bielefeld), steigerte sich deutlich. Die 29-Jährige war mit 42:17 Minuten genau 59 Sekunden schneller als vor zwei Wochen. Die vorderen Plätze waren bei den Frauen schon vor dem letzten Lauf vergeben. Isabelle Weyland (Trispeed Marienfeld), die dieses Mal pausierte, wurde Zweite, Elke Wolf (SCC Scharmede, 44:08), Dritte. Auch die Vierte Kristina Albers und die Fünfte Tanja Poppensieker (beide TSVE Bielefeld) zogen dieses Mal das mögliche Streichergebnis. Somit war Anja Sauerland (LG Oerlinghausen) mit 45:40 Minuten an diesem Wochenende drittschnellste Frau vor der Harsewinkelerin Marie Bußmann (45:50). 

 

Kurios gestaltete sich er vierte Lauf für Triathletin Vanessa Bradler. Die Trispeed-Athletin lieferte ihr letztes Ergebnis innerhalb eines Trainings ab. Weil sie mit der 50er Zeit vom Freitag unzufrieden war, legte die 35-Jährige am Samstagabend zwei Stunden vor „Toreschluß“ im Halbdunkel nochmal nach und lieferte nach 1,8 km Schwimmen und 70 Kilometer Radfahren noch eine 48:37 Minuten ab, wurde damit schließlich Gesamt-Achte und zog erschöpft Fazit: „Ich bin froh, dass die Serie vorbei ist. Das Virtuelle ist nicht mein Ding, ich brauche Wettkämpfer vor, neben und hinter mir und vor allem Zuschauer.“

 

Cup-Organisator Robert Becker war insgesamt sehr zufrieden. Von 330 angemeldeten Teilnehmern gelangten 292 in die Wertung. Beide Zahlen markieren im 19. Jahr der Serie einen Rekord. „Der Zuspruch der Aktiven hat mich beeindruckt“, sagte Becker. 

 


Weitere Stimmen zum vierten Sololauf:

 

Julian Borgelt (33:42 Minuten): „Zu Platz 4 reichte es leider nicht. Bei dieser Konkurrenz bin ich jedoch auch mit dem fünften Platz sehr zufrieden.

 

Markus Scheller (33:15 Minuten): „Zu alter Stärke zurückgekommen, neue persönliche Bestzeit. Beim ersten 10er Vor 2 Wochen hatte ich noch einen viel zu hohen Puls und Kreislaufprobleme.“

 

Dominik Schrader (32:12 Minuten): „Zwischen dem ersten und zweiten Foto liegen 32:12 Minuten und 10 Kilometer. Damit ist der vierte Lauf des #volksbankennightcup erledigt. Ich bin mega stolz auf meine Leistung und die Leute, die an mich und diese Leistung glaubten. Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass man trotz schwierigen Zeiten erfolgreich im Sport sein kann. Ein schönes Gefühl. Jetzt heißt es, diesen Moment zu genießen und nach vorne zu blicken, denn 2021 müssen diese Leistungen in offiziellen Rennen bestätigt werden. Danke #dlv dass ihr mir diese Chance für dieses Jahr nehmt #ironieoff.

 

Benno Gersting (41:31 Minuten):  „Ich habe meine Bestzeit vom Christkindllauf 2019 um mehr als eine Minute unterboten. Die Laufserie ist echt super motivierend!“

 

Helmut Hawrylo (1:05:35): „Bin so stolz, diese Serie mit meiner Tochter Johanna zu laufen.“

 

Sabine Grimm (58:36): „Im strömenden Regen um den Verler See – eine ganz neue Erfahrung. Aber in Begleitung von Heike trotzdem lustig!“

 

Horst Brinkmann (1:04:17): „Schade, schon zu Ende. Die Sololäufe haben mir sehr viel Spaß gemacht und haben mich motiviert, auch in der Coranazeit das regelmäßige Training durchzuziehen. Danke für die tolle Organisation!“

 

Martina Christa (55:37): „Tolle Alternative zu Coronazeiten, die motiviert sich fit zu halten. Das Wetter hat super mitgespielt, so dass es Spaß gemacht hat zu laufen. Gerne mehr davon. Danke für euer Engagement!

 

Andreas Kintrup (48:45): „Geile Serie! Hat Mega Spaß gemacht! Danke…..“

 

Martin Remmert (47:55): „Danke nochmal für die Organisation. Schade, dass 4 Wochen schon wieder rum sind, aber gut, dass wir den „echten” Wettbewerben immer ein Stück näher kommen.“

 

Daniel Busche (37:52): „Die Serie hat richtig Spaß gemacht. Auch ohne eigentliches Wettkampf feeling. Neue Bestzeit über 5 und 10 km aufgestellt.“

 

Mareen Stüker (53:28): „Das war mein erster Nightcup und der hat mir sehr viel Spaß gemacht – auch wenn drei der vier Läufe eher ein Morning-Cup waren: Danke.“

 

Anja Sauerland (45:40): „Trotz Wind aus gefühlt allen Richtungen ein gebührendes Finale dieses Cups und die Sonne zeigte sich sogar auch!“

 

Katharina Stanjek (52:34): „Fazit der Serie: neue 5km- und 10km-Bestzeit

 

Daniela Kleinegesse (52:42): „Ohne der virtuellen Volksbanken-Nightcup Serie wäre ich diese Woche keine 10 km gelaufen. Danke für die tolle Serie.“